2016

TEXT ZU MARBOD FRITSCH, Bludenz 12.8.2016

TEXT ZU MARBOD FRITSCH Als mich Marbod Fritsch fragte, ob ich zu seiner Ausstellungseröffnung einen Text beitragen will, war ich zuerst zurückhaltend. Durch meinen Kopf schwirren so viele Textblöcke gleichzeitig, dass ich behutsam sein muss, nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen. ... weiterlesen
2015

Zeichnungen, die sich in den Raum hinein ausbreiten

Marbod Fritsch hat sich neben seinem installativen Schaffen immer auch intensiv mit dem Genre Zeichnung auseinandergesetzt. Zuletzt etwa ist er mit Linienbildern in Erscheinung getreten, bei denen er ganz dicht und systematisch horizontal oder vertikal gesetzte Linien mit Hilfe von Pauspapier auf Leinwände „druckte“. ... weiterlesen
2013

Interview / Bühnenbild

Interview mit Marbod Fritsch, 3. Oktober 2013 Cornelia Mathis-Rothmund Für die Gestaltung des Bühnenbildes zum Stück Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten [1] von Peter Handke trat Alexander Kubelka, Intendant des Vorarlberger Landestheaters, direkt an Sie heran und besuchte Sie im Atelier. ... weiterlesen
2013

Easy come easy go

Marbod Fritsch entwickelt in seinen künstlerischen Arbeiten Denkräume, die ein Vordringen zu den hinter dem visuellen Erscheinungsbild liegenden inhaltlichen Schichten fordern. Die Installation Easy Come Easy Go (2012) wird zum Sinnbild des wertvollen und zugleich verschwendeten Wohnraums. Während Raum Gold wert ist, stehen gleichzeitig Wohnräume als Spekulationsobjekte leer. ... weiterlesen
2012

sünden.phall

Eine Bleistiftlinie, aufgebläht und aus der Fläche in den Raum wachsend. Als silbernes Objekt nimmt sie den Raum in Besitz, teilt ihn, sprengt ihn. In ihren pulsierenden Bewegungen scheint die Linie zu leben. Bedrohlich und anziehend zugleich weckt sie Assoziationen, evoziert sexuelle Phantasien. ... weiterlesen
2011

Die Zerstörung eines Bildes von Marbod Fritsch

Ich träumte, ich hätte eine Geschichte geschrieben, die davon handelt, dass ich in Marbod Fritschs Atelier einbreche und ein Bild, das ich dort vorfinde, zerstöre. ... weiterlesen
2009

Aus dem Bild heraustreten

Egal ob es sich um Zeichnungen, Malereien oder konzeptuelle Projekte handelt, die künstlerischen Arbeiten des in Bregenz und Wien lebenden und arbeitenden Künstlers Marbod Fritsch verkörpern seit jeher ganz spezifische Denk- und Handlungsräume. Fritsch bedient sich textueller und zeichenhafter Codes, um die Erzeugung und Auflösung von Realität zu thematisieren. ... weiterlesen
2008

gates | beijing | 2008

Bridget Noetzel Since arriving in China through the Red Gate Gallery residency program, Marbod Fritsch has continued to move his art forward –by looking back. Underpinning all these most recent paintings and drawings, as with all of Marbod’s work, is a strong conceptual basis. In his art, concept dictates form. ... weiterlesen
2007

asylum

marbod fritsch überträgt die herausforderungen eines interkulturellen dialogs auf eine abstrakte sprachebene. anlass dazu ist die überlegung, dass sich soziale prozesse der assimilierung oder unangepasstheit auch im sprachlichen bereich spiegeln. ... weiterlesen
2006

Die Schranke – Überlegungen zu einem ambivalenten Objekt

Hubert Matt (2006/2007) Das Wort Schranke bezeichnet ein gewisses Ding. Dieses ist an verschiedenen Orten zu finden. Das Wort wird aber auch auf nicht-dingliches bezogen und wird dann eher mit dem Wort Grenze synonym verwendet, beispielsweise jemanden in seine Schranken verweisen. ... weiterlesen
2006

Der stumme Gesang der befreiten Schranke

Marbod Fritsch gestaltet Wolfgang Hermann Der überdimensionale Umriss eines Menschen auf einer Wiese, gesehen von einer nahe gelegenen Felskante. Der Umriss ist tatortgerecht nach Polizeiart gezeichnet. Vom Felsen gesehen zeigt der Menschenumriss Normalmaß. Nur die Häuser sind spielzeugklein. Es ist wie bei Gullivers Reisen. Möglicherweise ist dieser Mensch vom Himmel gefallen. ... weiterlesen
2006

„Sehen wir etwas, wenn wir nichts erwarten?“

Die künstlerischen Arbeiten von Marbod Fritsch sind Denk- und Handlungsräume, egal ob es sich um Zeichnungen, Malereien oder konzeptuelle Projekte handelt. Er bedient sich textueller und zeichenhafter Codes, um die Auflösung und Erzeugung von Realität zu thematisieren. ... weiterlesen
2006

TEXT-PASSAGEN

Konrad Bitterli   Einmal drin im Kunstmuseum, hat man es schon durchschritten: Haben die Besucher das neoklassizistische Foyer des Kunstmuseums St.Gallen durchquert, um in die Ausstellung „Heimspiel 2006“ zu gelangen, wurde das Werk „A Real State“ des Vorarlberger Künstlers Marbod Fritsch vermutlich bereits übersehen. ... weiterlesen
2004

ZUR NATUR DES BILDES

konzept für einen farbraum Wir sehen, was wir erwarten. Aber sehen wir etwas, wenn wir nichts erwarten? Ort meiner künstlerischen Intervention ist der Innenhof des BSBZ: Im großen Verbindungsgang zwischen Alt- und Neubau ist ein abstraktes Bild bestehend aus verschieden farbigen Flächen zu sehen. ... weiterlesen
2017

Rede von Hanno Loewy zur Skulpur Biographie | Hohenems 2017

Verehrte Anwesende, liebe Hohenemser, lieber Marbod, liebes Paar, dieser Schlossberg lässt niemanden kalt. Er steht über der Stadt wie eine Mahnung, man kann ihn, und darin ähnelt er der Stadt, die er überragt, nur hassen oder lieben oder beides. Er droht und er lädt ein, er gibt und er nimmt. ... weiterlesen