alpine art Muttersberg

ALPINE ART MUTTERSBERG

Alpine Art Muttersberg schafft einen neuen Weg zum Thema Kunst am Berg.

Mit renommierten Künstlern aus Vorarlberg wird am Muttersberg, dem beliebten Naherholungsgebiet von Nüziders und Bludenz, ein neuer Kunstwanderweg geschaffen, der Kulturinteressierten, sowie auch Einheimischen Kunst näherbringt.

Mit Maria Anwander, Marbod Fritsch, Christoph und Markus Getzner, Monika Grabuschnigg, Alfred Graf, Liddy Scheffknecht

Dauer: tgl. 0:00 - 24:00 Uhr

Kunstraum Engländerbau

Eröffnung: Dienstag, 13.11.2018 um 18:00 Uhr

JEAN LUC II

Installation

Es spricht: Thomas D. Trummer, Direktor des Kunsthaus Bregenz

Kunstraum Engländerbau, Vaduz, Im Städtle 37, FL-9490 Vaduz
T +423 2333 111; E office@kunstraum.li

Dauer: 13.11.2018 bis 30.12.2018, Mo-So 13-17 Uhr, Di 13-20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

„REAL IST WAS ZWISCHEN DEN DINGEN IST UND NICHT DAS DING SELBST“,

dieses Zitat des Filmregisseurs Jean-Luc Godard stellt Marbod Fritsch seiner Ausstellung im Kunstraum Engländerbau voran. Ebenso wenig wie der zitatenwütige Regisseur ist auch der Künstler auf eine Stilrichtung festzulegen. Fritsch konzipiert medienübergreifend in Zeichnungen, Malereien und konzeptionelle Projekte Denk- und Handlungsräume, in denen der mit textuellen und zeichenhaften Codes die Auflösung und Erzeugung von Realität thematisiert. Für die Ausstellung Jean-Luc II hat er einen 30 Meter langen, digital bedruckten Teppich entworfen, der die Wände des Kunstraumes empor zu klettern scheint.

Erst bei genauer Betrachtung und aus größerer Distanz wird im scheinbar abstrakten Muster der Satz von Godard sichtbar, der auf jenen metaphorischen Raum zwischen den Dingen zielt, den der Teppich physisch besetzt. Der Text wird so zu meinem bildkünstlerischen Werk, das seinen Sinn aus der speziellen räumlichen Setzung ableitet. Erst geduldigen Betrachtern, die den Text zusammensetzen und decodieren, eröffnen sich Assoziationen und Symbole. Ohne Decodierung durch die Betrachter bleibt das Werk auf sich zurückgeworfen. „Marbod Fritsch bringt geistige und visuelle Nahrung aufs "Tapet": Er erzählt vom begehbaren digitalen Teppich der Gegenwart der unseren und den Kunstraum verwandelt. Wie die digitale Welt unser Dasein verändert hat. Der Teppich als Spielfeld der Kunst.“